Verified Execution Layer für KI-Agenten

Bevor Ihr KI-Agent handelt, beweist AxiomGate, dass die Aktion Ihren Regeln entspricht.

Kein Sprachmodell schätzt ein, ob eine geplante Aktion sicher ist. Ein Z3-Solver beweist es formal, gegen Ihre eigenen Policies, bevor die Aktion ausgeführt wird. Vollständig lokal installiert, für jedes Agenten-Framework nutzbar.

  • On-Premise, kein SaaS
  • Framework-unabhängig
  • Formal beweisbar (Z3)
PrüfablaufVor jeder Aktion
SAT wird geladen
Das Problem

KI-Agenten bekommen keine echte Autonomie, weil niemand ihnen vertraut

Unternehmen wollen Agenten produktiv einsetzen: E-Mails versenden, Zahlungen auslösen, Deployments durchführen, Datenbanken ändern. Was fehlt, ist eine verlässliche Instanz, die vor der Ausführung prüft, ob eine geplante Aktion sicher und regelkonform ist.

Prüfung fehlt vor der Ausführung

Die meisten heutigen "AI Guardrails" sind Prompt-Filter oder ein Sprachmodell, das seine eigene Aktion einschätzt. Das ist probabilistisch, keine beweisbar korrekte Kontrolle.

Agenten bleiben an der kurzen Leine

Ohne beweisbare Kontrolle bleibt nur Human-in-the-loop bei jedem einzelnen Schritt. Das frisst einen Großteil des versprochenen Effizienzgewinns wieder auf.

Gefahr: Blackbox-Einschätzung

Ein Sprachmodell, das seine eigene Aktion bewertet, lässt sich durch geschickte Prompt-Formulierung dazu bringen, eine riskante Aktion für sicher zu erklären. Das ist eine dokumentierte Schwäche heuristischer Guardrails, keine Theorie.

Funktionsweise

Vier Schritte zwischen Plan und Ausführung

AxiomGate sitzt zwischen dem Entscheidungsschritt eines Agenten und der tatsächlichen Ausführung. Kein Framework-Ersatz, sondern eine schlanke Zwischenschicht.

Interception

Jeder Agent, unabhängig vom Framework, ruft AxiomGate vor jeder Aktion auf: nahtlos über das Model Context Protocol (MCP) als Gateway, oder direkt über die SDK-Schicht, ohne den Agenten-Code selbst ändern zu müssen.

Formale Prüfung

Ein Z3-Solver prüft die geplante Aktion, inklusive bereits erfolgter Aktionen der Sitzung, formal auf Erfüllbarkeit gegen Ihre definierten Policies.

Deterministische Faktenbasis

Der Agent sendet die geplante Aktion als strukturierten Tool-Aufruf (JSON), keine Freitext-Deutung. Diese Fakten wertet der Solver direkt aus, kein Sprachmodell in der kritischen Entscheidungsschleife.

Lernschleife

Grenzfälle gehen an einen Menschen. Dessen Freigabeentscheidung ist gleichzeitig das Trainingssignal, das die Policy-Interpretation kontinuierlich verfeinert.

Ergebnis je Aktion: Allow Escalate, Freigabe durch Mensch Deny, mit Begründung Jede Antwort ist nachvollziehbar, keine stille Ablehnung ohne Grund.
Architektur

Vier Entscheidungen, die AxiomGate von einer reinen API unterscheiden

Eine API lässt sich umgehen, sobald jemand sie einfach nicht aufruft. Die folgenden vier Punkte sind bewusst so gebaut, dass genau das nicht folgenlos bleibt.

Der vollständige Prüfkreislauf

Jede Aktion durchläuft denselben, unumgänglichen Pfad zum Zielsystem, unabhängig vom Agenten oder Framework
UNSAT, Hard-Limit verletzt
SAT, formal verifiziert
Weiches Limit erreicht
Autonomer KI-Agent
Framework-unabhängig (LangChain, eigene Agenten). Sendet Tool-Aufrufe über MCP oder SDK.
Policy-Store & Vorlagen
Zehn Branchen-Vorlagen, RBAC-geschützt. Harte und weiche Grenzwerte je Policy.
TPM-2.0-Hardware-Anchor Geplant
Versiegelt Gateway-Geheimnisse hardwaregebunden beim Start, noch nicht ausgeliefert.
AxiomGate Z3-Verifier
Formaler Beweis gegen Ihre Policies. Kein Sprachmodell in der Entscheidungsschleife.
Prüf-Latenz: 7-8 ms
Netzwerk-Wächter
Windows-Kernel-Netzwerkfilter (WFP-Unterbau). Blockiert den Netzwerkzugriff, das Zielsystem wird nicht erreicht.
Eskalations-Workflow
Human-in-the-loop pausiert die Ausführung. Bei Freigabe geht es weiter zum Zielsystem.
Zielsystem
Internet, interne API oder Datenbank. Wird nur nach einem SAT-Beweis erreicht.
Event-sourced Audit-Log, das Fundament
Jede Entscheidung, Allow, Deny oder Escalate, wird lückenlos mitgeschrieben. Kein alternativer Ausgang, sondern die Grundlage für jeden Compliance-Bericht.
Autonomer KI-Agent
Framework-unabhängig. Sendet Tool-Aufrufe über MCP oder SDK.
Policy-Store & Vorlagen
Zehn Branchen-Vorlagen, RBAC-geschützt.
TPM-2.0-Hardware-Anchor Geplant
Versiegelt Gateway-Geheimnisse hardwaregebunden, noch nicht ausgeliefert.
AxiomGate Z3-Verifier
Formaler Beweis gegen Ihre Policies. Kein Sprachmodell in der Entscheidungsschleife.
Prüf-Latenz: 7-8 ms
SAT, formal verifiziert
Zielsystem erreicht
Internet, interne API oder Datenbank.
Weiches Limit erreicht
Eskalations-Workflow
Human-in-the-loop pausiert die Ausführung. Bei Freigabe geht es weiter zum Zielsystem.
UNSAT, Hard-Limit verletzt
Netzwerk-Wächter
Windows-Kernel-Netzwerkfilter (WFP-Unterbau). Blockiert den Zugriff, das Zielsystem wird nicht erreicht.
Event-sourced Audit-Log, das Fundament
Jede Entscheidung, Allow, Deny oder Escalate, wird lückenlos mitgeschrieben.

Netzwerk-Wächter auf Kernel-Ebene

Die Durchsetzung endet nicht auf API-Ebene. Der Netzwerk-Wächter (axiomgate_guardian) setzt eine Block-Regel im Windows-Kernel-Netzwerkfilter (WFP-Unterbau der Windows-Firewall), nicht nur eine Prüfung in Anwendungscode. Ein Agenten-Prozess ohne lokale Administratorrechte kann diese Sperre nicht selbst aufheben. Ehrlich dazu: mit Administratorrechten ließe sich die Regel ändern, dafür überwacht sich der Wächter selbst und meldet Manipulation als Sicherheitsvorfall.

Kernel-Netzwerkfilter aktiv, Selbstüberwachung läuft kontinuierlich

Harte Grenzwerte, unabhängig von der Freigabe

Jede Policy kann einen harten, kumulativen Grenzwert definieren. Der Solver prüft diesen unabhängig von jeder Eskalations-Freigabe: ein Mensch kann einen Grenzfall freigeben, aber keine per Policy definierte harte Obergrenze aushebeln. Nur eine protokollierte Änderung der Policy selbst kann die Grenze verschieben, nicht ein einzelner Freigabe-Klick. Schutz vor einer Fehlentscheidung im Freigabe-Moment, nicht nur vor dem Agenten.

Weiche Freigabe-GrenzeHarte Obergrenze

Formale Beweise in Echtzeit

Ein Solver-Aufruf in der kritischen Ausführungsschleife darf keine spürbare Verzögerung verursachen. Messungen im Realbetrieb zeigen Latenzen von 7 bis 8 Millisekunden pro Solver-Aufruf, weitgehend unabhängig von der Anzahl der Regeln (1 bis 100) und der Größe der Sitzungs-Historie. Für Anwendungsfälle mit einer Sub-Millisekunden-Anforderung noch nicht gesondert geprüft.

7-8 ms gemessen, core/examples/latency_bench.rs

MCP als primärer Integrationsweg

Jeder Agent ruft AxiomGate vor jeder Aktion auf: nahtlos über das Model Context Protocol (MCP) als Gateway, oder direkt über die SDK-Schicht (Python, mit LangChain-Anbindung), ohne den Agenten-Code selbst ändern zu müssen. Kein proprietäres Protokoll, das erst gelernt werden muss.

Einordnung, ohne Namen zu nennen

Wie sich formale Prüfung von üblichen KI-Guardrails unterscheidet

Der Vergleich betrifft die Methode, nicht ein bestimmtes Produkt. Die meisten am Markt verfügbaren Ansätze arbeiten heuristisch, das ist eine bewusste Design-Entscheidung dieser Werkzeuge, kein Zufall.

Übliche KI-Guardrails AxiomGate
Prüfmethode Heuristische Einschätzung durch ein Sprachmodell Formaler Beweis durch einen SMT-Solver (Z3)
Umgehbarkeit Durch geschickte Prompt-Formulierung beeinflussbar Für bewiesene Grenzen mathematisch ausgeschlossen
Nachvollziehbarkeit Blackbox-Einschätzung, meist ohne Beleg Nachvollziehbarer Beweis, warum eine Aktion abgelehnt wurde
Betriebsort Überwiegend Cloud-Dienst des Anbieters Vollständig lokal beim Kunden installiert
Framework-Bindung Häufig an eine einzelne Agenten-Plattform gebunden Unabhängig vom eingesetzten Agenten-Framework
Abdeckung Verspricht oft pauschale Sicherheit Deckt bewusst nur den formalisierbaren Teil ab, siehe nächster Abschnitt
Egress-Kontrolle API-Ebene, bei einer Kompromittierung des Hosts leicht zu umgehen Windows-Kernel-Netzwerkfilter (WFP) per Netzwerk-Wächter, nicht nur Anwendungscode
Zehn Szenarien

Dieselbe Frage, zehnmal gestellt: was passiert wirklich?

Kein einziges dieser Szenarien ist konstruiert, um gut auszusehen. Jedes ist gegen unseren eigenen, getesteten Code geprüft, mit Verweis darauf, was davon Unit-getestet, live geprüft oder eine architektonische Eigenschaft ist.

Finanzen

Strukturierte Kleinbeträge (Salami-Taktik)

Typischer Ansatz

AxiomGate

Ehrlich gesagt

Was AxiomGate nicht ist

Ein Werkzeug, das mehr verspricht als es hält, ist am Ende gefährlicher als gar keins. Deshalb wird hier klar benannt, wo die Grenze verläuft.

Kein Ersatz für inhaltliche Bewertung

Der Solver prüft Mengen, Grenzen und Zugriffsrechte formal. Ob ein Text angemessen ist oder eine Entscheidung ethisch vertretbar, bleibt außerhalb dessen, was sich formal beweisen lässt.

Policy-Erstellung ist einfacher, aber kein Nullklick

Zehn Branchen-Vorlagen (unter anderem Banking, Healthcare, DevOps) liefern fertige, anpassbare Startpunkte, ein Vorschlags- und Simulator-Werkzeug schlägt plausible Grenzwerte aus der eigenen Entscheidungshistorie vor, harte Grenzen lassen sich mit einem weichen Eskalations-Workflow für menschliche Freigaben kombinieren. Ein grafischer Policy-Editor im Dashboard macht die Konfiguration übersichtlich, entbindet aber nicht von der Pflicht, die eigenen Sicherheits-Grenzwerte im Vorfeld sauber zu definieren.

Netzwerk-Sperre gilt für den Agenten, nicht gegen jeden Angreifer

Der Kernel-Netzwerkfilter blockiert einen Agenten-Prozess ohne lokale Administratorrechte zuverlässig. Mit Administratorrechten ließe sich die Firewall-Regel selbst wieder ändern, dann bleibt nur die Selbstüberwachung des Wächters als Alarmsignal, kein Verhindern mehr.

Ein Szenario, ehrlich beantwortet

Was passiert, wenn ein Agent kompromittiert wird und versucht, seine eigentliche Aufgabe zu verlassen? Zwei Angriffswege, zwei unterschiedliche Antworten, heute.

Versuch über das Netzwerk
Der Agent versucht, Daten nach außen zu senden oder eine externe Verbindung aufzubauen. Zwei unabhängige Ebenen greifen: die Policy kann Zielsysteme auf eine harte Whitelist beschränken, unabhängig davon blockiert der Netzwerk-Wächter jeden Zugriff zusätzlich auf Windows-Kernel-Ebene.
Heute real, mit Tests belegt
Versuch über lokale Dateien oder Datenbank
Der Agent versucht, lokale Dateien oder eine Datenbank direkt zu verändern oder zu löschen, ohne dass Netzwerk-Traffic entsteht. Eine eigene, pfadbezogene Regel mit Lese-/Schreib-Unterscheidung (Glob-Muster wie "C:/data/*.csv", nur "read" statt "write") blockiert das unabhängig vom Netzwerk-Wächter.
Heute real, mit Tests belegt

Nachtrag, ehrlich: sowohl die Netzwerk-Ziel-Whitelist als auch das lokale Sandboxing waren bis vor Kurzem selbst Lücken in unserer eigenen Policy-Engine, die uns beim Beantworten genau dieser Frage aufgefallen sind. Beide seitdem geschlossen, mit eigenen Tests belegt, nicht nur angekündigt, und im Policy-Editor des Dashboards direkt einstellbar.

Zielgruppen

Für wen die formale Prüfung den Unterschied macht

Horizontal einsetzbar, unabhängig von der Branche. Priorisiert wird dort, wo die Zahlungsbereitschaft für nachweisbare Kontrollen am höchsten ist.

Finanzsektor

ProblemDORA verlangt nachweisbare Kontrolle über automatisierte Prozesse. Agenten mit Zugriff auf Zahlungsprozesse sind ohne beweisbare Kontrollschicht kaum genehmigungsfähig.
NutzenJede Agenten-Aktion ist gegen formal definierte Limits geprüft, mit lückenlosem, mathematisch nachvollziehbarem Audit-Trail.

KRITIS und Gesundheitswesen

ProblemNIS2 und vergleichbare Regularien erhöhen die Anforderungen an nachweisbare Kontrolle automatisierter Systeme.
NutzenOn-Premise-Betrieb und formale Beweisbarkeit statt Heuristik, passend zu Prüfungs- und Auditanforderungen.

Produktive Agenten-Rollouts

ProblemAgenten-Projekte bleiben in der Pilotphase stecken, weil niemand bereit ist, ihnen echte Ausführungsrechte zu geben. Ein Vertrauensproblem, kein Technikproblem.
NutzenKontrollierte Autonomie: automatisches Allow innerhalb bewiesener Grenzen, Eskalation nur bei echten Grenzfällen.
Digitale Souveränität

Keine Kompromisse bei der Herkunft Ihrer Sicherheitsinfrastruktur

Für Finanzsektor und KRITIS-Betreiber ist die Herkunft einer Sicherheitsinfrastruktur kein Detail, sondern ein juristisches Risiko-Kriterium. Entwickelt in Deutschland, vollständig isoliert in Ihrem eigenen Netz betrieben: weil AxiomGate keine Cloud-Anbindung und keinen externen Aktivierungsserver hat, entfällt der Mechanismus des US Cloud Act architektonisch, es gibt schlicht keinen Cloud-Anbieter, an den sich eine solche Anfrage richten könnte. Kein Telemetrie-SDK, keine Lizenzserver-Abfrage nach draußen, das haben wir gegen den eigenen Quelltext geprüft, nicht nur behauptet. Das unterstützt die technischen Kontrollanforderungen aus DSGVO, DORA und NIS2, ersetzt aber nicht deren organisatorische Pflichten bei Ihnen im Haus.

US Cloud Act
Externe Aktivierung
Dritt-Telemetrie
Ihre Instanz
Auf Ihrer eigenen Hardware, in Ihrem eigenen Netz
Bleibt exakt hier Architektonisch ausgeschlossen
US Cloud Act
Architektonisch ausgeschlossen, kein Cloud-Anbieter erreichbar.
Externe Aktivierung
Kein Lizenzserver, Prüfung läuft rein lokal und kryptografisch.
Dritt-Telemetrie
Kein Telemetrie-SDK im Quelltext, das haben wir geprüft.
Ihre Instanz
Auf Ihrer eigenen Hardware, in Ihrem eigenen Netz.
100%
lokale Installation, kein Cloud-Zwang
0
Geschäftsdaten, die das Haus verlassen
3
mögliche Antworten je Aktion: Allow, Escalate, Deny
1
SDK-Schicht für beliebig viele Agenten-Frameworks
Preismodell

Lizenz statt SaaS

Kein nutzungsbasiertes Cloud-Modell. AxiomGate wird als Lizenz für lokal beim Kunden installierte, selbst betriebene Software vertrieben. Die folgende Staffelung ist ein Vorschlag zur Einordnung, die endgültige Bepreisung wird gemeinsam mit den ersten Kunden validiert.

Starter

Für erste Agenten-Rollouts und Pilotkunden.

  • 1 Agent oder Workflow
  • 1 SDK-Sprache
  • Basis-Policies
Professional

Für Unternehmen mit mehreren produktiven Agenten.

  • Mehrere Agenten und Workflows
  • Alle SDK-Sprachen
  • Dashboard mit Freigabe-Workflow
Enterprise

Für Konzerne und regulierte Großunternehmen.

  • Unbegrenzte Agenten
  • Individuelle Policy-Beratung
  • Priorisierter Support, SIEM-Integration
Für die ersten zwei bis drei Pilotkunden: kostenlos oder stark rabattiert im Austausch für strukturiertes Feedback zur Policy-Sprache und Referenzfähigkeit. Preise auf Anfrage, abhängig vom Umfang der Policy-Landschaft.
Pilotprogramm

Erstgespräch zu Ihrer Agenten-Governance

Für die ersten Pilotkunden: gemeinsame Formulierung Ihrer ersten Policies, Integration in Ihr Agenten-Framework und ehrliche Einordnung, was AxiomGate für Ihren Anwendungsfall leisten kann und was nicht.

Ansprechpartner
Adnan Schulze-Hüneke, JamOneAI
Telefon
05303 9793949 (Büro) · 0152 23261667 (Mobil)
Standort
Wacholderweg 8, 38179 Schwülper